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Design Kayaks Unplugged

Ursprünglicher Preis € 1.445,00
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SØREN, der Gründer von Design Kayaks betreibt seit langem einige der größten Seekajakschulen und -stützpunkte in Dänemark. Dänemark ist wohl eines der größten und interessantesten Seekajakreviere in Europa. Mit Designkajaks hat SØREN mit Abstand die leichtesten PE Seekajaks auf den Markt gebracht. 

Wir sind natürlich hier in Osttirol kein Seekajakrevier, sind allerdings nur knapp 2 1/2 Stunden von der nördlichen Adria entfernt, ein sehr vielseitiges und spannendes Revier für Seekajak Touren und Abenteuer. Für erste Paddelschläge im Seekajak bietet sich der nur eine Stunde Fahrzeit von uns entfernte Weissensee an mit glasklarem Wasser und fjordartiger Landschaft.

Design Seekajaks könnt ihr bei uns sowohl kaufen, testen als auch mit dazugehöriger Ausrüstung leihen.

Ausführliche Infos zu den Seekajaks findet ihr hier im Anschluss!

Vom Modell Unplugged haben wir beide Größen da.

Länge und Breite eines Seekajaks

Geschwindigkeit, Stabilität und Manövrierfähigkeit Ihres Kajaks hängen eng mit diesen Eigenschaften zusammen. Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.

Die Länge eines Seekajaks

Geschwindigkeit und Länge (A) hängen eng zusammen. Je länger das Kajak, desto mehr Energie kann zwischen den Paddelschlägen aufgebaut werden, was sowohl die Geschwindigkeit als auch die Spurtreue erhöht. Ein längeres Kajak eignet sich daher besser für lange Strecken mit gerader Fahrt und generell für längere Touren. Ein kurzes Kajak hingegen ist deutlich wendiger, was bei höheren Wellen ein großer Vorteil ist.

Was definiert also ein kurzes oder langes Kajak? Es gibt keine feste Regel, aber als Faustregel können folgende Maße verwendet werden:

< 480 cm: Kurz
480–515 cm: Mittel
> 515 cm: Lang

Die Länge der Wasserlinie

Ein Seekajak hat zwei Längen. Die eine ist die Gesamtlänge (A), wie in den Produktspezifikationen angegeben; die andere, ebenso wichtige, ist die Wasserlinienlänge (B). Die Wasserlinie definiert, wie viel vom Rumpf beim Paddeln im Wasser liegt.

Ein Seekajak hat einen Rocker, das heißt, Bug und Heck wölben sich von der Mitte nach oben. Deshalb liegt die Gesamtlänge nie vollständig im Wasser. Die genaue Länge der Wasserlinie ist nicht konstant, sondern hängt vom Gewicht des Paddlers und der Menge der in den Staufächern verstauten Ausrüstung ab. Je länger die Wasserlinie, desto höher die Geschwindigkeit. Dies gilt jedoch nur bis zu einem gewissen Grad; ist ein Kajak zu schwer beladen, lässt es sich nur schwer kontrollieren.

Die Breite eines Seekajaks

Vereinfacht gesagt: Ein schmales Kajak ist schneller als ein breites, kann aber das Gleichgewicht etwas mehr fordern.

Wenn Sie noch nicht lange Kajak fahren, mag ein breites Kajak zunächst verlockend erscheinen. Doch schon nach wenigen Stunden Paddeln finden Sie wahrscheinlich Ihr Gleichgewicht und möchten dann vielleicht das anfängliche Sicherheitsgefühl gegen mehr Geschwindigkeit eintauschen.

Wie bei der Länge gibt es auch hier keine eindeutige Antwort, aber die meisten Seekajaks sind zwischen 50 und 60 cm breit und lassen sich wie folgt kategorisieren:

50–53 cm: Schmal
54–56 cm: Mittel
57–60 cm: Breit

Die Höhe des Kajaks
Die Höhe eines Kajaks beeinflusst sowohl den Platz unter Deck als
auch seine Fahreigenschaften bei Wind. Außerdem spielt sie eine
entscheidende Rolle dabei, wie leicht man im Falle einer
Selbstrettung wieder ins Kajak einsteigen kann.

Die Höhe eines Kajaks

Während der Länge und Breite eines Kajaks oft viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, wird seine Höhe häufig vernachlässigt. Dabei können schon wenige Zentimeter mehr Höhe einen erheblichen Unterschied machen. Bei der Betrachtung der Höhe bezieht sich dies hauptsächlich auf die Höhe des Vorderdecks (A) und des Achterdecks (B).

Erstens: Je niedriger das Kajak, desto weniger windanfällig ist es. Ein Kajak mit niedrigem Profil lässt sich daher leichter spurtreu halten – ein entscheidender Vorteil, insbesondere für Anfänger. Doch die geringere Windanfälligkeit ist nicht der einzige Vorteil eines flachen Designs.

Ein niedriges Achterdeck für eine einfachere Rettung

Wenn Sie kentern und wieder in Ihr Kajak einsteigen müssen, müssen Sie sich auf das Achterdeck hochziehen. Jeder Zentimeter, den Sie überwinden müssen, erhöht den Kraftaufwand. Auf den ersten Blick mag dies nicht viel erscheinen, doch wenn Sie im Wasser neben Ihrem Kajak sitzen, wird der Unterschied zwischen einem hohen und einem niedrigen Achterdeck deutlich sichtbar. Für geübte Paddler bedeutet das niedrigere Achterdeck auch, dass das Kentern des Kajaks deutlich einfacher ist.

Niedriges Vorderdeck verbessert Stabilität

Ein niedriger Schwerpunkt beim Paddeln verbessert Stabilität und Balance. Ein Kajak mit hohem Vorderdeck zwingt die Arme in eine höhere Position, was weder der Balance noch den Schultern zuträglich ist. Zudem erschwert es die Optimierung der Paddeltechnik erheblich.

Das Material ist entscheidend!
Die gängigsten Materialien für moderne Seekajaks sind Kunststoffe und Verbundwerkstoffe wie Fiberglas oder Carbon. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile und ist in verschiedenen Qualitätsstufen erhältlich.

Bei der Wahl eines neuen Seekajaks stehen Ihnen im Wesentlichen drei Materialoptionen zur Verfügung: einlagiges Polyethylen (PE), dreilagiges Polyethylen (PE) oder Verbundwerkstoffe wie Fiberglas, Carbon oder Kevlar.

Die folgende Tabelle zeigt die Vor- und Nachteile dieser verschiedenen Materialien und hilft Ihnen so, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Wenn Sie sich eingehender mit dem Thema befassen und erfahren möchten, wie Sie hochwertige Materialien erkennen und minderwertige Alternativen vermeiden, finden Sie weitere Informationen im Materialleitfaden von DesignKayaks.

Wie wichtig ist das Gewicht?

Das Gewicht eines Seekajaks hängt von der Herstellungsweise und der Größe ab. Die meisten Seekajaks aus Polyethylen (PE) wiegen zwischen 24 und 28 kg, während leichte Kajaks aus Verbundmaterialien nur 16 bis 18 kg wiegen können. Diese Gewichtsreduzierung geht jedoch oft mit einem deutlich höheren Preis einher. Zudem sind leichtere Kajaks tendenziell empfindlicher, daher ist das richtige Verhältnis zwischen Stabilität und Gewicht entscheidend.

Obwohl das Gewicht beim Paddeln nicht der wichtigste Faktor ist, gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten. Beispielsweise können die Menge der mitgeführten Ausrüstung und der Tiefgang des Kajaks mit dem eigenen Gewicht die Leistung beeinflussen. Für leichtere Paddler kann das Gewicht des Kajaks auch die Manövrierfähigkeit beeinträchtigen, weshalb es ein wichtiger Faktor ist, den man berücksichtigen sollte.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Transport des Kajaks. Muss es über längere Strecken getragen werden? Kann es selbstständig vom Autodachgepäckträger be- und entladen werden? Diese praktischen Überlegungen sind genauso wichtig wie das Gewicht des Kajaks im Wasser.

Die Grundlagen der Boots-Kontrolle
Im Cockpit beginnt die gesamte Kontrolle über Ihr Kajak. Fußstützen, Schenkelstützen und Rückenlehne sind die drei wichtigsten Kontaktpunkte zum Boot.

In der Abbildung sehen Sie die wichtigsten Kontaktpunkte im Cockpit Ihres Seekajaks. Die Schenkelstützen (A) und Fußstützen (C) sind die wichtigsten. An diesen Stellen haben Sie direkten Kontakt zum Boot und nutzen Ihren Körper zum Manövrieren und Steuern.

Der Sitz (D) muss so bequem sein, dass er Ihnen Ruhe und Energie zum Paddeln ermöglicht, ohne Ermüdung oder Bewegungseinschränkungen zu verursachen. Die Rückenlehne (B) sollte Ihren unteren Rücken stützen, darf aber Ihre Körperdrehung und -bewegung beim Paddeln nicht behindern. Außerdem sollte sie nicht so hoch sein, dass sie den Wiedereinstieg ins Cockpit bei einer Selbstrettung behindert.

Größe und Form des Cockpits

Die meisten modernen Seekajaks verfügen über ein sogenanntes Schlüsselloch-Cockpit – benannt nach seiner charakteristischen Form. Traditionelle Inuit-Kajaks hingegen hatten ein „Ozean-Cockpit“, also einfach eine runde Öffnung. Das Schlüsselloch-Cockpit erleichtert den Ein- und Ausstieg erheblich.

Die Größe der Cockpitöffnung variiert je nach Marke stark, aber ein ausreichend großes Cockpit ist für Paddelanfänger eindeutig von Vorteil. Beim ersten Mal in einem Seekajak mag sich ein großes und geräumiges Cockpit am sichersten anfühlen. Ist das Kajak jedoch zu groß, bietet es nur wenig Kontrolle. Wahre Beherrschung erlangt man, wenn Füße, Hüften und Oberschenkel engen Kontakt zum Kajak haben. Schnell gewöhnt man sich an die enge Passform – und bevorzugt wahrscheinlich die dadurch verbesserte Kontrolle gegenüber dem anfänglichen Sicherheitsgefühl.

Kontaktpunkte sind die Grundlage für optimale Manövrierfähigkeit.

Durch engen Kontakt können Sie Ihren Körper beim Manövrieren – beispielsweise durch Kanten des Kajaks – optimal einsetzen. Gerade für Paddelanfänger kann sich Kanten zunächst schwierig, herausfordernd oder unsicher anfühlen. Mit etwas Übung beherrschen Sie diese Technik jedoch schon bald und erleben ein völlig neues Paddelgefühl.

Wenn Sie Wellenreiten, Rollen und spielerisches Paddeln lieben, ist enger Kontakt für ein großartiges Erlebnis unerlässlich.

Die Rumpfform eines Seekajaks
Wie beeinflusst die Rumpfform die Fahreigenschaften Ihres Seekajaks? Es kommt nicht nur darauf an, ob der Rumpf lang, kurz, schmal oder breit ist – die spezifische Form des Kajaks spielt eine entscheidende Rolle für seine Leistungsfähigkeit.

Die Querschnittsform des Rumpfes

Um die Rumpfform eines Kajaks zu bestimmen, muss man den Bereich direkt unter dem Cockpit untersuchen. Die Rumpfform beeinflusst Geschwindigkeit und Stabilität maßgeblich.

Ein Seekajak mit rundem Rumpfprofil (E) ist schnell, fühlt sich aber anfangs etwas unruhig an. Erst bei höherer Geschwindigkeit sorgt der Wasserdruck für Stabilität.

Ein V-förmiges Rumpfprofil (F) kann sich für Anfänger recht instabil anfühlen. Da die V-Form jedoch die Geschwindigkeit erhöht, bietet ein abgeflachtes V (auch als flaches V bekannt) einen guten Kompromiss zwischen Stabilität und Geschwindigkeit.

Ein völlig flaches Rumpfprofil (G) bietet hervorragende Stabilität, z. B. in der Brandung, geht aber auf Kosten der Geschwindigkeit.

Der Rocker

Der Rocker bezeichnet die nach oben gebogene Form des Bugs und Hecks eines Seekajaks, die ihm eine bananenartige Gestalt verleiht. Dieses Designmerkmal ist entscheidend für die Manövrierfähigkeit des Kajaks.

Ein Kajak mit ausgeprägtem Rocker ist sehr wendig und eignet sich daher hervorragend für unruhiges Wasser oder Wellengang, wo schnelle Richtungswechsel erforderlich sind. Diese erhöhte Manövrierfähigkeit geht jedoch auf Kosten von Geschwindigkeit und Spurtreue, da die gebogene Form die Kontaktfläche des Kiels mit dem Wasser verringert.

Wenn Ihnen Geschwindigkeit und Spurtreue wichtig sind, beispielsweise bei längeren Paddeltouren, sollten Sie ein Kajak mit weniger Rocker wählen. Ein weniger stark gekrümmter Rumpf ermöglicht es dem Kajak, einen stabileren und effizienteren Kurs zu halten. Die richtige Balance zwischen Rocker und Ihren Paddelbedürfnissen zu finden, ist entscheidend, um das ideale Kajak für Ihren Einsatzzweck zu finden.

Luken, Gummiseile und Leinen
Luken, Gummiseile und Leinen sind wichtige Bestandteile Ihres Seekajaks. Doch welchen Zweck erfüllen sie genau und worauf sollten Sie achten?

Luken und Staufächer

In einem Seekajak bieten die Staufächer ausreichend Platz für Gepäck und Ausrüstung auf längeren Touren. Sie sorgen außerdem für Auftrieb im Falle einer Kenterung. Daher ist es wichtig, dass die Luken stets dicht schließen und wasserdicht sind. Die Schotten sind beidseitig wasserdicht abgedichtet, um eine hundertprozentige Wasserdichtigkeit zu gewährleisten.

Die Deckleinen

Die Leinen, die entlang des äußeren Randes des Decks angebracht sind, werden Deckleinen genannt. Sie dienen dazu, das Kajak in Rettungssituationen festzuhalten und zu handhaben und müssen daher fest sitzen. Die Leinen sollten so befestigt sein, dass gerade genug Platz bleibt, um die Hand darunter zu schieben und einen festen Halt zu gewährleisten. Die kleine Kugel an der vorderen Deckleine erleichtert das Befestigen des Paddels, wenn beide Hände frei benötigt werden.

Die Bungee-Seile

Die elastischen Gurte – oder Bungee-Seile –, die über das Vorder- und Achterdeck gespannt sind, dienen zur Befestigung von Ausrüstung wie Bilgepumpe, Paddelfloat, Ersatzpaddel, Kompass oder Karte im Kajak. Kurz gesagt: alles, was Sie beim Paddeln griffbereit haben möchten. Vermeiden Sie jedoch eine Überladung des Decks, da dies die Windempfindlichkeit und Stabilität beeinträchtigen kann.

Wie funktioniert ein Skeg?
Der Skeg ist wie eine kleine Finne, die in einem Schlitz im Rumpf nahe dem Heck verstaut ist. Mithilfe eines Schiebers am Cockpit lässt sich die Finne ins Wasser absenken. Im ausgefahrenen Zustand hilft der Skeg, die Spur zu halten, wenn Wellen, Strömungen und Wind das Kajak beeinflussen.

Abbildungen oben: Wenn ein Kajak vorwärts fährt, trifft zuerst der Bug auf das Wasser. Da sich der Rumpf vom Bug zur Mitte hin verbreitert, wird das Wasser nach außen gedrückt, wodurch ein hoher Druck auf den Rumpf entsteht. Sobald das Wasser die Mitte passiert hat, verjüngt sich der Rumpf wieder, und der Druck nimmt ab. Da das Heck nicht dem gleichen Druck ausgesetzt ist, wird es leichter vom Wind abgetrieben, wodurch das Kajak in den Wind dreht. Diese natürliche Tendenz wird als Winddrehung bezeichnet.

Was ist das Ausdrehen in den Wind?

Stellen Sie sich vor, Sie gehen an einem windigen Tag spazieren und ein starker Wind drückt Sie immer wieder zur Seite, sodass es schwerfällt, geradeaus zu gehen. Ähnliches passiert mit einem Seekajak, wenn der Wind von der Seite kommt.

Kajaks sind so konstruiert, dass sie sich vorwärts bewegen. Drückt der Wind jedoch von der Seite, bleibt der Bug stabiler im Wasser, während das Heck vom Wind abgetrieben wird. Dadurch dreht sich das Kajak in den Wind, genau wie eine Wetterfahne auf einem Dach. Daher kommt der Name Ausdrehen in den Wind – das Kajak „will“ sich in den Wind drehen, anstatt geradeaus zu fahren.

Wie hilft ein Skeg?

Ein Skeg ist wie eine kleine Finne, die man am Heck des Kajaks herunterklappen kann. Wenn man sie herunterklappt, stabilisiert sie das Heck des Kajaks und verhindert, dass es vom Wind hin und her getrieben wird.

Bei schwachem Wind benötigt man den Skeg möglicherweise gar nicht. Wenn der Wind von der Seite kommt und Sie Schwierigkeiten haben, geradeaus zu fahren, können Sie das Skeg etwas absenken. Bei starkem Wind hilft es, das Skeg vollständig abzusenken, um Ihr Kajak spurtreu zu halten. Ein Skeg bewegt sich nicht nach links und rechts – er hilft lediglich, das Kajak auszubalancieren, sodass Sie weniger Kraft aufwenden müssen, um den Kurs zu halten. Betrachten Sie das Skeg also als eine Art „Geheimwaffe“ beim Kajakfahren bei Wind – es hilft Ihnen, dorthin zu fahren, wo Sie hinwollen, anstatt dorthin, wo der Wind Sie hintreibt.

Wie Wellen und Strömungen Ihr Kajak beeinflussen

Genau wie der Wind können auch Wellen und Strömungen Ihr Kajak vom Kurs abbringen. Dies geschieht in der Regel, wenn Wellen von achtern kommen (mitlaufende See) oder wenn eine Strömung schräg zu Ihrer Fahrtrichtung verläuft.

Wellen von achtern können das Heck des Kajaks seitlich drücken, sodass Sie im Zickzack fahren oder unerwartete Kurven nehmen. Strömungen können Widerstand erzeugen oder einen Teil des Kajaks stärker als den anderen drücken, wodurch es schwieriger wird, geradeaus zu fahren.

Wie hilft ein Skeg?

Wenn Sie den Skeg absenken, wirkt er wie eine Stabilisierungsflosse. Dadurch wird das Heck weniger von Wellen oder Strömungen beeinflusst, sodass Sie leichter geradeaus fahren können, ohne ständig gegensteuern zu müssen.

Wenn Ihr Kajak unerwartet dreht, kann das Absenken des Skegs diesen Effekt verringern. Falls Sie das Gefühl haben, dass das Kajak Schwierigkeiten hat, geradeaus zu fahren, kann eine halb eingestellte Skeg helfen. Bei hohem Wellengang und beim Surfen kann jedoch eine zu starke Skeg-Einstellung das Drehen erschweren. Experimentieren Sie daher, um die optimale Einstellung für verschiedene Bedingungen zu finden.

Kurz gesagt: Ein Skeg stabilisiert Ihr Kajak bei Wind, Wellen und Strömung und reduziert unerwünschte Drehungen. So können Sie sich mehr aufs Paddeln konzentrieren und müssen nicht ständig gegen den Kurs ankämpfen!

Abbildung oben: Sowohl Skeg als auch Ruder verbessern die Spurtreue und verhindern das Abdriften in den Wind.

Skeg oder Ruder?

Alternativ zum Skeg gibt es ein Ruder. Beide werden ins Wasser gelassen, um zu verhindern, dass das Kajak in den Wind dreht. Die Wahl zwischen Ruder und Skeg ist größtenteils eine Frage der persönlichen Vorliebe.

Ein Ruder wird mit den Fußstützen gesteuert. Diese sind bewegliche Teile, die sich beim Drücken verändern. So können Sie auch bei Wind durch Anpassen des Ruderwinkels geradeaus fahren. Ein Skeg hingegen ist eine einziehbare Finne, die durch Ziehen oder Loslassen einer Schnur verstellt wird. Da sich ein Skeg nicht seitlich bewegt, bleiben die Fußstützen fixiert und bieten einen festen Auflagepunkt. Dies ermöglicht eine bessere Kontrolle über das Kajak, insbesondere bei rauer See.

Tagesbox
Zusätzlicher Stauraum. Die Tagesbox lässt sich direkt vor dem Cockpit am Kajak befestigen und ist so auch auf dem Wasser leicht zugänglich.

Rettungssystem
Erleichtert die Selbstrettung. Zwei einfache Gurte, die direkt hinter dem Cockpit angebracht sind, ermöglichen eine sichere Befestigung Ihres Paddels für die Selbstrettung.

Schlossbefestigung
Mit einer Schlossbefestigung können Sie Ihr Kajak problemlos mit jedem beliebigen Drahtschloss sichern.

Ruder und Kompass
Alle unsere Kajaks sind standardmäßig mit einer Finne ausgestattet. Falls Sie ein Kajak mit Ruder bevorzugen, sind sowohl das Unplugged als auch das Endless dafür vorbereitet.

Beim Endless besteht die zusätzliche Option, einen Kompass am Bug anzubringen. Bitte beachten Sie, dass der Kompass beim Unplugged und Awesome nicht verfügbar ist.